Die Europäische Zentralbank hat gegen die französische Bank Crédit Agricole wegen Mängeln im Umgang mit Klima- und Umweltrisiken eine Geldstrafe in Höhe von 7,55 Millionen Euro verhängt. Dies ist erst das zweite Mal, dass die EZB-Bankenaufsicht dieses Sanktionsinstrument einsetzt, nachdem sie im November bereits eine geringere Geldstrafe gegen die spanische Bank Abanca verhängt hatte. Die EZB stellte fest, dass Crédit Agricole Klimarisiken nicht angemessen bewertet und eine gesetzliche Frist um 75 Tage überschritten hatte. Die Bank erkannte die Entscheidung zwar an, äußerte jedoch „Unverständnis” und bezeichnete sie als „rein administrativ”, da sie Klimarisiken bereits in ihren Modellen berücksichtige.